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Über Alpakas:

Die Ahnen unserer heutigen Kameliden lebten vor mehreren Millionen Jahren in Nordamerika, von wo sie nach Südamerika und über die Beringstrasse nach Asien und Afrika abwanderten. In Südamerika ließen sie sich in Bolivien, Peru und Chile nieder.

Alpakas gehören zu den ältesten Nutztierrassen der Welt. Sie wurden vor ca. 3000 Jahren domestiziert und gehören zur Spezies der Kameliden. Nach inzwischen gesicherten Erkenntnissen stammen sie von den Vikuñas ab. Die Urform der Lamas hingegen sind die Guanakos.

Es gibt zwei Arten von Alpakas, nämlich Suri und Huacayas. Nur ca. 5% der Alpakapopulation siind Suris. Vor allem unterscheiden sie sich durch ihre unterschiedliche Bewollung.

Die Huacaya-Alpakas sehen runder und puscheliger aus, bei den Suri-Alpakas hängen die seidig aussehenden Fasern in langen Strähnen am Körper herab.

Anders als Lamas wurden sie von den Inkas nicht als Lastenträger, sondern als Fleischlieferanten und vor allem wegen ihrer feinen Faser gehalten. Ihre mit Kaschmir oder Mohair vergleichbare Faser galt bereits bei den Inkas als Zeichen des Wohlstandes.

Sie nannten deren Wolle auch „Vlies der Götter“.

Alpakas sind wegen ihres friedfertigem und sanftmütigem Wesen auch ideal für den Einsatz bei tiergestützten Therapien und für Trekkingtouren.

Sie leben auf 4000-6000 Meter Höhe und sind tagsüber der Sonne und nachts Temperaturen bis zu minus 30 Grad ausgesetzt. Alpakas sind aufgrund des rauhen Klimas ihrer Heimat sehr wetterfest und können als Herdentiere ganzjährig im Freien – mit einem wetterfesten Unterstand – gehalten werden. Sie ernähren sich von Gras und Heu.

Ein Alpaka kann zwischen 20-25 Jahre alt werden, wiegt zwischen 50-80 kg, und hat eine Schulterhöhe von 80-100 cm.

Nach einer Tragzeit von ca. 11 ½ Monaten bekommen Alpakastuten ein Fohlen, Zwillingsgeburten sind eher selten und auch meist nicht überlebensfähig.

Eine Stute kann schon mit ca. 1 ½ Jahren gedeckt werden, wobei Hengste erst mit ca. 2 ½ Jahren geschlechtsreif sind.

Die Jungtiere werden "crias", die Stuten "hembras" und die Hengste "machos" genannt.

Alpakas „reden“ über Körperhaltung, Schwanz- und Ohrenbewegungen sowie verschiedene Laute, die aber fast immer sehr leise bzw. summend sind, miteinander.

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